Berufshaftpflichtversicherung


Das Schutzschild für den beruflichen Erfolg. 

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Berufshaftpflicht für Steuerberater

Steuerberater tragen eine große Verantwortung. Der Steuerberater entscheidet über Wohl und Wehe ihrer Klienten bei den Finanzbehörden. Darum hat der Gesetzgeber das Mittel der gesetzlichen Absicherung bei Fehlleistungen geschaffen. Schaden für die Mandantschaft muss über die Berufshaftpflichtversicherung für Steuerberater finanziell aufgefangen werden. So sind die Steuerberater gesetzlich und versicherungstechnisch abgesichert. Über die Versicherung können sie ihren Beruf als Ratgeber in wirtschaftlichen und steuerlichen Belangen der Mandaten abgesichert wahrnehmen.
Dem Steuerberater obliegt es den oder die Mandanten in finanzieller Hinsicht zu unterstützen. Dabei ist es nicht auszuschließen, dass es basierend auf Fehlern eines Steuerberaters zu erheblichen finanziellen Einbußen der Klienten kommen kann. Zum Beispiel durch das Versäumen gesetzlich vorgeschriebener Abgabefristen der Steuererklärung oder durch eklatante Fehler bei der Beratung der Mandaten. Der wirtschaftliche Schaden, der unter Umständen durch den Steuerberater verursacht wird, kann siebenstellige Summen erreichen. Weist der Klient dem Berater einen Fehler oder eine Pflichtverletzung nach, wird er regresspflichtig. Das bedeutet, er muss dem Mandanten den schuldhaft verursachten finanziellen Schaden ersetzen. Bei entsprechend hohen Summen kann das den wirtschaftlichen Ruin des Unternehmens bedeuten. Das alle jedoch nur, wenn keine Berufshaftpflichtversicherung für Steuerberater vorhanden ist, die den entstanden Schaden abfängt.
Gerade Steuerberater gehen ein hohes Risiko ein, bei einem Mandanten wirtschaftlichen Schaden zu verursachen. Darum ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass solche Schäden versicherungstechnisch abzusichern sind. Die Berufshaftpflichtversicherung für Steuerberater ist gesetzlich vorgeschrieben. Mittels der Berufshaftpflichtversicherung für Steuerberater decken die Versicherungsunternehmen eine Vielzahl an Risiken für den Steuerberater ab:
- Schadenersatzansprüche der Mandanten durch Falschberatung
- Vermögensschäden
- Personenschäden
- Sachschäden
Die Berufshaftpflichtversicherung für Steuerberater greift für Schäden, die der Steuerberater selbst oder seine Mitarbeiter verursacht haben. Fristversäumnisse beim Einreichen von Unterlagen stellen so einen Fall dar. Hierbei ist vom Gesetzgeber eine Mindestversicherungssumme von 250.000 pro Fall vorgeschrieben.

Berufshaftpflichtversicherung für Architekten

Für Architekten und Architektinnen ist die Absicherung unter Zuhilfenahme einer Berufshaftpflichtversicherung für Architekten von elementar großer Bedeutung. Dabei ist es unerheblich, ob man als freischaffender Unternehmer oder Betreiber eines Architekturbüros arbeitet. Gerade dieser Berufsstand setzt sich enorm hoher finanzieller Risiken aus und trägt ein hohes Maß an finanzieller Verantwortung. Bei Fehlern kann es schnell geschehen, dass die Schadenersatzforderungen der Kunden in einen siebenstelligen Bereich vorstoßen. Es ist zu bedenken, dass sich die Fehlerquellen, die mit der Berufshaftpflichtversicherung für Architekten abgesichert werden sollen, nicht nur auf gängige Fehler beziehen. Zum Beispiel dass man als Architekt einen Bauantrag möglicherweise falsch einreicht oder ausfüllt oder gegen die Inhalte aus dem Architektenvertrag verstößt.

Die einschlägige Urteilspraxis belegt, die Haftung der Architekten setzt weit früher ein. Hierbei kann es der Fall sein, dass auch nachhaltige Beratungsfehler seitens des Architekten die Gegenseite zu Regressansprüchen berechtigen. Zum Beispiel wenn diese Beratung nicht im Rahmen einer Honorartätigkeit durchgeführt werden und im Grunde kostenlos für den Klienten waren. Damit solche Fehler nicht die Existenz und den Fortbestand des Unternehmen gefährden, ist der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für Architekten unumgänglich.

Wer zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen einer Tätigkeit als freischaffender Architekt der Bereiche Innenarchitektur, Architektur, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur nachgeht, muss versichert sein. Hier ist die Berufshaftpflichtversicherung für Architekten vorgeschrieben. Das Baukammergesetz von NRW (BauKaG NRW) schreibt in § 22 Absatz 2 Nummer 5 eine ausreichende Absicherung von Architekten mit einer Berufshaftpflichtversicherung für Architekten vor. So sind eventuelle Schäden regulierungsfähig, die durch sie verursacht werden. Hierbei ist ebenso die Fehleistungen von Mitarbeitern zu versichern. Abgefangen werden in der Regel der Berufshaftpflichtversicherung für Architekten:

  1. Planungs-, Beratungs-, Bauüberwachungs- oder auch Koordinationsfehler
  2. Feuer
  3. Schäden an bestehenden oderumliegenden Bauten
  4. Wasser und Feuchtigkeit
  5. Setzungen und Schiefstellungen

Berufshaftpflichtversicherung für Heilpraktiker

Wer einer Tätigkeit als Heilpraktiker nachgehen möchte, der kommt an einer Berufshaftpflichtversicherung für Heilpraktiker nicht vorbei. Die Aufnahme der Tätigkeit ist ohne den Abschluss der passenden Versicherung nicht gestattet. Eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung für Heilpraktiker ist bindend. Bereits in der Berufsordnung für Heilpraktiker ist sie als Voraussetzung klar und verständlich definiert. Hierbei ist das erklärte Ziel:

  1. mittels der Berufshaftpflichtversicherung für Heilpraktiker wird der Heilpraktiker als Versicherungsnehmer selbst geschützt wird
  2. Falls ihm Fehler unterlaufen, sind diese abgedeckt
  3. Es greift darüber hinaus der Schutz auch für die Patienten, die beim Heilpraktiker in Behandlung sind.

Kommt es zum Beispiel durch einen nachgewiesenen bei der Behandlung zur Berufsunfähigkeit des Patienten, ist der Heilpraktiker regresspflichtig. Immer sofern er gegen besseres Wissen behandelt hat. Nur dann ist er zu einer Regresszahlung heranzuziehen und hier geht es leicht in siebenstellige Bereiche. Eine solche Summe kann problemlos das wirtschaftliche Ende bedeuten. Unter Umständen wäre der Versicherte auch nicht in der Lage den Schaden in voller Höhe zu leisten. Hierdurch könnten dem Patienten neben dem gesundheitlichen auch wirtschaftlicher Schaden entstehen. Das zu verhindern ist die Aufgabe der Berufshaftpflichtversicherung für Heilpraktiker.

Der Versicherer prüft bei einem gemeldeten Schadensfall durch den Versicherungsnehmer die Rechtmäßigkeit der Forderungen der Gegenseite. Das gilt nur, wenn der Patient die Berufshaftpflichtversicherung für Heilpraktiker in Anspruch nehmen will. Steht die Schuldfrage fest, sind im Nachgang auch die spezifizierten Ansprüche des Patienten zu prüfen. Der Versicherer legt die Spielregeln fest. Der Versicherer prüft, ist die Schadenersatzsumme nach geltendem Recht korrekt spezifiziert. Sind alle Punkte unstrittig, wird die Berufshaftpflichtversicherung für Heilpraktiker in die Haftung gehen. Man befriedigt die berechtigten Ansprüche, die von der Gegenseite formuliert wurden. Das jedoch nur, wenn der Schaden im Vertrag enthalten ist. Sind Ansprüche jedoch unberechtigt, wird die Berufshaftpflichtversicherung für Heilpraktiker als Anwalt für den Versicherten tätig. Man weist die Ansprüche zu eigenen Lasten ab.

Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte

Der praktizierende Arzt übernimmt Verantwortung für Leib und Leben seiner Patienten. Da Ärzte aber bekanntlich auch nur Menschen sind, kann es in der Behandlungsphase eines Patienten auch zu Fehlern kommen. Fehler, die unter Umständen tödliche Folgen haben. Aus dem Fehler erwächst dem Geschädigten oder den Hinterbliebenen ein Schadenersatzanspruch. Häufig ist auch ein Arzt nicht in der Lage solche Kosten abzufangen. Darum erfordert und verlangt der Berufsstand eines Arztes den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte. Doch nur die Existenz einer solchen Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte ist nicht ausreichend. Auch die Versicherungssumme ist dabei vorgeschrieben. So wird ein Schadensfall leicht siebenstellig, wenn beim Patienten

  • eine Frühverrentung,
  • eine Arbeitsunfähigkeit,
  • die Pflegebedürftigkeit
  • oder gar der Tod eines Patienten 

durch einen Kunstfehler entsteht.

Wer als Zahnarzt oder niedergelassener Arzt ohne die Existenz einer Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte praktiziert, riskiert damit seine Zulassung. Doch wie sollte eine Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte zweckmäßig aussehen? Was sollte sie in welcher Höhe abdecken, um der Gefährdung der Existenz entgegen zu wirken?

  • Die Versicherungssumme der Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte sollte Schäden von mindestens 3 Millionen Euro abdecken
  • Der Schutz sollte auch für im Ausland praktizierende Ärzte gelten
  • Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Stadium als Student oder Famulant
  • Praxisinhaber sollten Angestellte über die Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte mitversichern
  • Die Versicherung sollte eine Nachhaltung und Strafrechtsschutz beinhalten. Nur so sind Fehler auch nach Jahren abgedeckt.

Nur wer als Arzt entsprechend abgesichert ist, wirkt gezielt finanziellen Schäden durch Kunstfehler entgegen. So werden die Praxis wie auch die Angestellten nachhaltig abgesichert.